Antrag Erweiterung des Sanierungsauftrages für den Regenbogenkindergarten

An die Vorsitzenden des BPA und des ASSSK

Betreff: Erweiterung des Sanierungsauftrages für den Regenbogenkindergarten

Die grüne Fraktion bittet darum, den Sanierungsauftrag um die Sanierung und den Umbau der Sanitärräume zu erweitern

Sehr geehrte Frau Siemering, sehr geehrter Herr Holtgrewe!

Die Ausschüsse mögen beschließen: Die Sanitärräume werden wie folgt renoviert und verändert:

Beide Räume werden saniert und verkleinert und einer neuen Nutzung zugeführt. Ein Teil des  Waschraums I wird dem nebenliegenden Differenzierungsraum zugeschlagen. Vom Waschraum II wird der linke Teil abgetrennt und zu einem Therapie- und Elterngesprächszimmer umgewandelt.

Begründung:

  1. Die Sanitärräume wurden vor ca. 15 Jahren überholt und sollen nicht erneut überplant werden. Sie müssen allerdings ohnehin in Bezug auf die Heizung und die Elektroinstallationen verändert werden.

Dadurch sind ohnehin bauliche Veränderungen notwendig und im Hinblick auf Gewährleistungen ist eine Erneuerung auch der inzwischen ca. 15 Jahre alten Wasser- und Stromleitungen sinnvoll.

  1. Die Sanitärräume sind überdimensioniert, es sind nur jeweils 5 Waschbecken notwendig, vorhanden sind jeweils acht.

2a. Der östliche Teil des Waschraums I (ca. 12qm) könnte dem Differenzierungsraum/Schlafen zugeschlagen werden. Das hätte den Vorteil, dass auch größere Differenzierungsgruppen, z.B. die Gruppe aller Schulkinder (ca. 25) dort gefördert werden könnten.

Bisher musste jeweils eine Stammgruppe ihren Gruppenraum räumen, um spezielle Förderungen der Schulkinder (ca. 25  fünf- bis sechsjährige  Kinder) zu ermöglichen. Auch andere Fördergruppen, wie die Musikschulgruppe (9 Kinder) und die Selbstbehauptungsgruppe (10 Kinder), würden von den 12qm mehr profitieren, weil sie mehr Platz für  Bewegung benötigen. Zudem ist der Geräte-/ Materialraum zu klein,  um alle Materialien zum Basteln und Malen sowie die Musikinstrumente und das Material für „die kleinen Forscher“ aufzunehmen. In diesem erweiterten Differenzierungsraum könnte eine Schrankwand zusätzliches Material bergen.

2b. Wenn man von dem Waschraum II ebenfalls ca. 12 qm abtrennen würde, so hätte der Kindergarten eine Möglichkeit, einen Raum für ungestörte Elterngespräche zu besitzen, auch wenn gleichzeitig  eine Differenzierungsgruppe stattfindet. Bisher finden beide  in dem Differenzierungs-raum / Schlafen statt und das führt manchmal zu zeitlichen Kollisionen. Auch für die sensiblen BuT Beratungen (Bildung und Teilhabe für Kinder aus ärmeren Familien) und Sitzungen der Erziehungs­hilfe, die in den Räumen des Kindergartens stattfinden,  wäre dieser gesonderte Raum von Nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bündnis 90/ Die Grünen

Dieter Hörnschemeyer

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